Gestern abend erreichte mich eine schöne Nachricht:
Die Jury der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur DAS SYNDIKAT (AIEP/IACW) hat
den FRIEDRICH-GLAUSER-PREIS – KRIMIPREIS DER AUTOREN 2009 in der Sparte DEBUT
der KriminalschriftstellerinLUCIE KLASSEN
für ihren Kriminalroman „Der 13. Brief“ (Grafit Verlag) zuerkannt.
Aus der Begründung der Jury:
Lucie Klassen gelingt es, einen erkennbar klassischen Ermittlerkrimi sehr kreativ zu variieren und dabei eine Menge frischen Wind in das Arsenal der Klischeesituationen zu bringen: Das beginnt bei der Hauptfigur Lila, die
faszinierend zwischen Kind, Teeny und Erwachsener schillert, und das zeigt sich auch in der Anlage der
Grundstory.
Einer der für Autoren am schwierigsten zu bewältigenden Teile der Krimidramaturgie besteht ja darin, eine
Hauptfigur, die kein Polizist oder keine Polizistin ist, an den Fall zu bringen. Lucie Klassen gelingt das bravourös
aus der gelungenen Entwicklung der Hauptfigur Lila heraus. Eine Heldin, die ein echtes Trauma hat, die deshalb
handelt, die in abstruseste Situationen gerät und zusätzlich wird der Leser von der Autorin mit einem
herzerfrischenden Humor und unerwarteten Wendungen unterhalten.
Die anderen Preisträger können auf den Seiten des Syndikats nachgelesen werden, inklusive der Begründungen der Jury.
Ach, und ich verrate hier wohl nicht zu viel, wenn ich sage: Das nächste Buch ist bereits auf der Reise und hat die Hälfte geschafft.
[...] unter: Neuigkeiten — cringe @ 11:23 Hier ist die Pressemeldung des grafit-Verlages zum Friedrich-Glauser-Preis: Mit der Vergabe ihrer Krimipreise 2009 zeichnete die Jury der Krimi-Autoren-Vereinigung Syndikat [...]