Der November naht schon wieder …

… und damit der Nanowrimo, der National Novel Writing Month. Der November ist der Monat, in dem Geschichten geschrieben werden. Das leicht verrückte aber erreichbare Ziel sind 50 000 Wörter in 30 Tagen :-). Ich bin auch dieses Jahr wieder dabei und ich hoffe ja noch immer auf ein bisschen Verstärkung in der Krimiecke.

Wer im November seinen eigenen Krimi aufs Papier bringen möchte, der kann sich schon jetzt Gedanken über die entscheidenden Fragen machen und ein wenig vorbereiten, damit beim Startschuss am 01.11. dann auch wirklich alles klappt.

Als Erstes brauchst Du eine Idee – also irgendetwas, das Dich so sehr interessiert oder bewegt, dass Du eine ganze Geschichte darüber erzählen möchtest. Das kann alles Mögliche sein, beim Krimi typischerweise die ultimative Methode, eine Leiche sauber zu entsorgen, ein schlecht nachweisbares Nervengift, das aus der Haut südamerikanischer Frösche hergestellt wird, oder der Mathelehrer, den Du nur allzu gern tot sehen würdest.

Meine eigenen Ideen sehen aber oft ganz anders aus: Gern schreibe ich über ein Thema, das mich selbst bewegt (daher meine oft etwas sperrigen und nicht unbedingt krimitypischen Themen wie „ambulante Pflege“, „Integration von Menschen mit Handicap ins Arbeitsleben“ oder „Arbeitslosigkeit“). Es kann aber auch eine Magentablette sein, die ich im Krankenhaus prophylaktisch verabreicht bekomme, weil das Essen so mies ist. Oder das Denkmal eines Bergmanns auf einem Friedhof, das an ein Grubenunglück vor hundert Jahren erinnert.

Was Deine eigene Idee zu einem Krimi ist, ist wohl letztendlich ziemlich wurscht, Hauptsache, sie fesselt Dich so sehr, dass Du ein ganzes Buch darüber schreiben könntest.

Wenn Du also genug kriminelle Energie hast, um im November Deinen eigenen Krimi zu schreiben, dann gleich aufs Papier mit Deiner Idee, bevor Du sie wieder vergisst.

Was Du als Nächstes brauchst, poste ich in den nächsten Tagen an dieser Stelle bestimmt auch noch mal.

Mörderisch gute Ideen wünscht Euch

Lucie

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