Der 13. Brief

Der 13. Brief

Der 13. Brief

Kurzbeschreibung

Die 20-jährige Lila entscheidet sich zu einem radikalen Schnitt: Statt, wie von ihren Eltern gewünscht, ihr Jurastudium in Bielefeld anzutreten, steigt sie in Bochum aus dem Zug, um dort ein selbstbestimmtes Leben zu beginnen.

Mittels eines Tricks erschleicht sie sich bei Privatdetektiv Danner zunächst nur einen kostenlosen Schlafplatz, dann aber sogar einen Job. Denn Danner, eigentlich ein notorischer Einzelgänger, steckt mit seinem jüngsten Fall in der Sackgasse: Die erst 16-jährige Eva hat in ihrer Schule Selbstmord begangen. Im Auftrag seines Freundes Staschek, dessen Tochter mit der Toten befreundet war, soll Danner nun die Hintergründe ermitteln. Doch obwohl er sich als Sportlehrer in die Schule einschmuggeln konnte, findet er nichts über das Motiv des Freitods heraus.

Unversehens findet sich Lila auf der Schulbank wieder und nicht nur ihre Gefühlswelt gerät in Gefahr…

Rezensionen

  • »Lucie Klassen ist ein sehr sensibles und gut komponiertes Buch gelungen, das voller Respekt vom schwierigen und mitunter gefährlichen Prozess des Heranwachsens erzählt und die mehr oder weniger versteckte Gewalt, die in Eltern-Kind- oder Lehrer-Schüler-Beziehungen lauert, subtil analysieren kann. »Der 13. Brief« ist ein spannender Krimi mit einer originellen Ermittlerfigur. Das Buch gehört zu den Titeln, die von Eltern und ihren Kindern mit gleichem Lese-hunger verschlungen werden.« –Dr. Monika Willer, Westfalenpost
  • »Klassen beherrscht eine angelsächsische Keckheit und Lässigkeit, die nie in Dauerwitzelei abgleitet. Lila, die Codes und Allüren der Kids kennt, glaubt man das Jungsein im Hier und Heute, anders als den weltfremden, altbackenen Töchterchen, die etwa Kriminalaltmeisterin Ruth Rendell manchmal erfindet.« –Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung